
Kurz gesagtMagnetische Nasenstrips bestehen aus einem wiederverwendbaren Band mit Magneten und zwei kleinen Patches, die du auf die Nasenflügel klebst. Die Magnete rasten auf den Patches ein und ziehen die Nasenflügel sanft nach außen. Die Nasenöffnungen werden dadurch weiter, rein mechanisch. Gegenüber klassischen Nasenpflastern bezahlst du einmal mehr für das Band, danach nur noch die günstigen Patches.
Was sind magnetische Nasenstrips?
Magnetische Nasenstrips, auch magnetische Nasenpflaster oder Nasenstreifen genannt, sind externe Nasendilatatoren. Sie sitzen außen auf der Nase, nicht in den Nasenlöchern, und weiten die Nasenflügel von außen.
Anders als ein klassisches Nasenpflaster sind sie zweiteilig:
- Das Band: ein schmaler Bügel, der über den Nasenrücken läuft. An beiden Enden sitzen Magnete. Das Band klebt nicht und ist wiederverwendbar.
- Die Patches: zwei kleine Klebepads mit einem Metallelement, die du links und rechts auf die Nasenflügel klebst, ähnlich wie ein kleines Pflaster. Sie sind das Verbrauchsteil.
Erst wenn beides zusammenkommt, entsteht der Zug nach außen.
So funktionieren magnetische Nasenstrips
Das Prinzip ist reine Mechanik. Das Band ist leicht vorgespannt. Sobald du es auflegst, finden die Magnete die Metallelemente in den Patches und rasten ein. Die Spannung des Bands zieht die Patches und damit die Nasenflügel sanft nach außen. Die Nasenöffnungen werden weiter, und viele spüren sofort mehr Luft durch die Nase.
Wie stark der Zug ist, hängt vor allem von zwei Dingen ab:
- Der Flex des Bands: Ein steifes Band hält den Zug konstant hoch. Ein flexibleres Band gibt etwas nach, das ist angenehmer bei langem Tragen und verzeiht kleine Abweichungen in der Größe.
- Die Passform: Ist das Band zu weit, zieht es kaum. Ist es zu eng, drückt es. Deshalb ist die richtige Größe wichtiger als bei klassischen Pflastern.
Magnetisch oder klassisches Nasenpflaster?
Klassische Nasenpflaster kennst du aus Drogerie und Apotheke: ein einteiliger Klebestreifen mit eingearbeiteten Federstäbchen. Beide Systeme weiten die Nasenflügel von außen. Sie unterscheiden sich vor allem darin, wie sie das tun und was dauerhaft bleibt.
| Klassisches Nasenpflaster | Magnetischer Nasenstrip | |
|---|---|---|
| Aufbau | ein Teil: Klebestreifen mit Federstäbchen | zwei Teile: Magnetband + Klebe-Patches |
| Was wird weggeworfen? | der ganze Streifen | nur die kleinen Patches |
| Klebefläche | über die ganze Nase | nur zwei kleine Pads auf den Nasenflügeln |
| Größen | meist 1–3 Größen | je nach Hersteller mehrere Bandgrößen |
| Einstieg | günstig, überall erhältlich | höherer Einmalpreis für das Band |
| Laufende Kosten | ein neuer Streifen pro Anwendung | ein Paar Patches pro Anwendung |
| Optik | meist hautfarben, transparent oder schwarz | je nach Hersteller verschiedene Formen, Farben und Designs |
Welche Variante besser zu dir passt, hängt davon ab, wie oft du sie trägst. Wer nur ab und zu einen Streifen braucht, kommt mit klassischen Pflastern gut aus. Wer regelmäßig trägt, beim Sport oder jede Nacht, fährt mit einem wiederverwendbaren Band meist günstiger und hat weniger Kleber im Gesicht. Einen ausführlichen Vergleich findest du bald in unserem Artikel Magnetisch vs. klebende Nasenstrips.
„Zuerst habe ich die klassischen Nasenpflaster probiert: Bei mir haben sie gejuckt und nicht richtig gehalten. Schön waren sie auch nicht.“
So hat Bobi, der Gründer von Breezys, angefangen. Die ganze Geschichte steht in unserer Story.
Wofür Menschen magnetische Nasenstrips tragen
Beim Sport
Hier kommen magnetische Nasenstrips her. Im Radsport sieht man Nasenstrips seit einigen Jahren immer häufiger, inzwischen auch beim Laufen, im Gym und bei Hyrox. Sportlerinnen und Sportler mögen vor allem, dass das Band nicht klebt und die kleinen Patches auch bei Schweiß gut sitzen, wenn die Haut vorher fettfrei war. Für den Sport zählt ein leichtes, dünnes Band, das man kaum spürt. Mehr dazu: Nasenpflaster beim Sport und Nasenpflaster beim Radfahren.
Nachts
Viele tragen ihren Strip auch zum Schlafen. Dafür kommt es auf Komfort an: ein flaches, leises Band, das beim Liegen auf der Seite nicht drückt. Manche Bänder haben dafür einen Druckentlastungskanal, der den Druck auf die Nase verringert.
Im Alltag
Ob am Schreibtisch, auf Reisen oder beim Ausgehen: Wer gern frei durch die Nase atmet, trägt seinen Strip auch tagsüber. Dabei spielt das Aussehen eine größere Rolle. Ein dezentes Band in Hautnähe oder ein bewusst auffälliges Design, je nach Anlass.
Was ist belegt und was nicht?
Ehrliche Antwort: Dass ein Nasenstrip die Nasenflügel mechanisch weitet, siehst und spürst du sofort. Ob sich daraus messbare Vorteile ergeben, zum Beispiel für die Leistung im Sport, ist wissenschaftlich nicht eindeutig belegt. Die meisten Studien gibt es zu klassischen Nasenpflastern, und die Ergebnisse sind gemischt. Zu magnetischen Systemen gibt es kaum unabhängige Untersuchungen.
Viele Hersteller werben mit Prozentzahlen wie „bis zu 80 % mehr Luft“. Wir verzichten bewusst darauf, weil wir solche Zahlen nicht belegen können. Was wir sagen können: Breezys weiten die Nasenflügel, und viele Menschen empfinden das als angenehm, ob beim Training, nachts oder im Alltag.
Wichtig: Magnetische Nasenstrips wie Breezys sind Lifestyle- und Sportprodukte, keine Medizinprodukte. Sie sind nicht dazu gedacht, Beschwerden oder Krankheiten zu behandeln. Bei anhaltenden Atem- oder Schlafproblemen sprich bitte mit deiner Ärztin oder deinem Arzt.
Worauf du beim Kauf achten solltest
- Größe: Nasen sind sehr unterschiedlich. Achte darauf, dass es mehr als eine Bandgröße gibt. Bei Breezys steht der Buchstabe (XS bis XL) für die Breite der Nasenflügel und die Ziffer für die Projektion, also wie weit die Nase nach vorn kommt: 1 für flachere, 2 für stärker hervortretende Nasen. Im Größenguide findest du deine Größe in wenigen Minuten.
- Flex des Bands: Mehr Flex bedeutet mehr Spielraum und angenehmes Tragen über viele Stunden. Kein Flex bedeutet maximal konstanten Zug. Überlege, wofür du den Strip hauptsächlich trägst.
- Laufende Kosten: Rechne nicht nur mit dem Bandpreis, sondern mit den Kosten für Patches pro Tag. Darin unterscheiden sich Anbieter oft mehr als beim Band.
- Gewicht und Profil: Für Sport und Schlaf gilt meist: so leicht und flach wie möglich.
- Design: Wenn du ihn sichtbar trägst, soll er dir gefallen. Manche Hersteller bieten nur Schwarz, andere viele Farben und Formen.
- Nachkaufen: Prüfe, ob es Nachfüllpacks für Patches gibt und was sie kosten.
Wenn du unsicher bist, welches Modell zu dir passt: Der Fit-Finder stellt dir ein paar kurze Fragen und gibt dir eine klare Empfehlung.
Magnetische Nasenstrips in 4 Schritten anbringen
- Nase waschen und abtrocknen. Fettfreie, trockene Haut hält die Patches am längsten.
- Patches aufkleben. Je einen Patch links und rechts auf die Nasenflügel kleben und kurz andrücken.
- Band auflegen. Die Magnete finden die Patches von selbst, du musst nicht zielen.
- Fertig. Nach dem Tragen die Patches mit etwas warmem Wasser ablösen. Für den nächsten Einsatz nimmst du ein frisches Paar.
Ausführlich mit den häufigsten Fehlern: Nasenstrips richtig anbringen. Mit Fotos zu jedem Schritt: So funktionieren Breezys.
Was kosten magnetische Nasenstrips?
Die Preise unterscheiden sich stark: von günstigen Sets ohne Größenwahl bis zu Markenprodukten mit eigenem Patch-System. Wichtig ist der Preis pro Tag, sobald du das Band hast.
Bei Breezys (Stand: Oktober 2026) kostet ein Band 24,90 €. Nachfüll-Patches für 30 Tage kosten 9,90 €, also rund 33 Cent pro Tag. Wer zwei Bänder möchte, zum Beispiel eins für den Sport und eins für die Nacht, nimmt das Style Pack für 39,90 € mit Patches für 30 Tage.
So macht es Breezys
Jeder Breezy wird in Frankfurt im 3D-Drucker hergestellt, in deiner Größe, Farbe und deinem Design. Statt einem Band für alles gibt es fünf Modelle für fünf Situationen, sortiert nach Flex:
- Sport: ultraleicht und ultradünn, du spürst ihn kaum.
- Alltag: dezent für den ganzen Tag.
- Style: das Band fürs Ausgehen, mit den meisten Farben und Designs.
- Schlaf: mit Druckentlastungskanal, flach und leise, auch für Seitenschläfer.
- Pro: ohne Flex, nach Maß gefertigt nach persönlicher Beratung.
Alle magnetischen Nasenstrips von Breezys ansehen →
Häufige Fragen
Halten magnetische Nasenstrips beim Sport?
Das Band hält allein über die Magnete. Entscheidend ist, dass die Patches gut kleben: Wasch die Nase vorher, trockne sie gut ab und drück die Patches kurz an.
Was ist wiederverwendbar und was nicht?
Das Band trägst du immer wieder. Nur die Patches sind für einen Tag gedacht. Danach ziehst du sie ab und nimmst beim nächsten Mal ein frisches Paar.
Tut das Abziehen der Patches weh?
Die Patches sind klein. Mit etwas warmem Wasser lösen sie sich leichter und schonender.
Ich habe empfindliche Haut. Was nun?
Auf der Haut haften nur die Patches. Trag den ersten Patch tagsüber ein paar Stunden zur Probe. Bei Rötung, Juckreiz oder Reizung nimm ihn ab und verwende die Patches nicht weiter.
Sind magnetische Nasenstrips ein Medizinprodukt?
Breezys nicht: Sie sind ein Lifestyle- und Sportprodukt, das die Nasenflügel mechanisch weitet. Sie sind nicht dazu bestimmt, Krankheiten oder Beschwerden zu behandeln.
Welche Größe brauche ich?
Das hängt von der Breite deiner Nasenflügel und der Form deiner Nase ab. Der Größenguide führt dich Schritt für Schritt hin.









